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Helmut Horeth: »Gold allein ist nicht alles, aber ohne Gold ist alles nichts«

FINANZIERUNG Klassische Vorsorgekonzepte wie das Sparbuch, das Bausparen und die Lebensversicherung sind auslaufende Modelle der Geldanlage. Alternative und innovative Lösungen sind gefragt – im Fokus: Edel- und Technologiemetalle mit Steuervorteil.

 
 

Ein Gespräch mit Helmut Horeth – Ex-Vorstand der NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich, Gründer der Goldakademie und CEO der Financial Consulting GmbH – über die gefragtesten Edelmetalle, die Auswirkung der Inflation auf den Goldpreis und warum Technologiemetalle das neue Gold sind.



Herr Horeth, warum sollte man jetzt in Edelmetalle investieren?


In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann es nicht um spektakuläre Gewinne gehen, sondern primär um den Vermögensschutz. Und genau dafür sind Edelmetalle eine interessante Option. Langfristig orientierte Anleger, die im Gold und Silber kein Spekulationsobjekt, sondern ein Wertaufbewahrungsmittel oder einen Krisenschutz sehen, sollten sich das Edelmetall in physischer Form in den Tresor legen. Gold verbessert zudem die Risikostreuung in jedem Anlegerportfolio, weil es keine oder nur eine geringe Wechselbeziehung mit anderen Anlageklassen hat.


Welche Edelmetalle erscheinen am attraktivsten beziehungsweise werden besonders stark nachgefragt?


Aktuell ist die Nachfrage nach physischen Goldbarren als »Absicherung des Geldes« am größten. Stark steigen auch Silber und Palladium. Silber aus dem Grund, da es über 50 Prozent unter dem Höchststand notiert und durch 44.000 Anwendungen in der Wirtschaft von Aufschwung profitiert.


Welchen Einfluss hat die Inflation auf den Goldpreis?

Die Entwicklung der Inflation wird spannend, denn sie hängt von der Lohn-Preis-Spirale ab und steigt 2022 sicher an. Beim täglichen Warenkorb liegt die Teuerung bereits bei über sechs Prozent! Wenn die Notenbanken heuer noch die Anleihenkäufe drosseln, wird der Goldpreis steigen.


Gibt es hier bereits konkrete Zahlen?


Der Goldpreis wird bis Ende 2023 auf 3.000 US-Dollar pro Unze steigen – prognostizieren unsere Experten. Heute stehen wir bei über 1.800 US-Dollar pro Unze.


Welche Empfehlung geben Sie unseren Leserinnen und Lesern?


In der Portfoliostrategie empfehlen wir zehn bis 30 Prozent Edelmetalle, wobei Goldbarren und Goldmünzen den Großteil bilden. Eine Beimischung von Silber, Platin und Palladium oder auch Technologiemetallen als Renditetreiber erachte ich als sinnvoll. Metalle wie Indium, Gallium, Germanium – ohne die kein modernes Wirtschaftsleben denkbar ist – sind nicht börsennotiert. Sie entwickeln sich nach Angebot und Nachfrage, somit besteht keine Korrelation zu den Aktienbörsen.

Technologiemetalle sind der Trend 2022 und das neue Gold. Ohne Technologiemetalle kein Smartphone, kein Computer, keine Mikrochips, kein Internet, keine Solartechnologie. Die Lieferengpässe in der Automobilindustrie zeigen uns deutlich die Abhängigkeit von Technologiemetallen.


Wie aber soll man nun in Gold und andere Metalle am besten investieren?


Golden Gates bietet sämtliche Edelmetalle, physisch als Sparplan und als Einzelinvestment an. Alleinstellungsmerkmale sind: bester Gold-Grammpreis nahe am Kilopreis, sämtliche Konzepte erwerben unsere Kunden physisch im Eigentum, ohne Mehrwertsteuer und ohne Kapitalertragsteuer bei Kauf und Verkauf.


Ab welchen Geldbeträgen macht eine Investition Sinn?


Für Anleger, die sich mittel- und langfristig ein Goldvermögen aufbauen wollen, ist ein ratierlicher Goldsparplan das Richtige. Wir bieten diese Sparpläne ab 25 Euro monatlich an. Da unsere Konzepte keine fixen Laufzeiten haben und der Kunde sein Sparziel vorab selbstbestimmt, füllt er sein Depot idealerweise mit regelmäßigen monatlichen Raten, um den Cost-Average-Effekt zu nützen, und zusätzlichen flexiblen Einmalzahlungen.


Herr Horeth, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.